Am 7.2.2020 gastiert der kubanische Pianist und Komponist erstmals in München.

Frank Fernández ist eine der faszinierendsten Musiker-Persönlichkeiten Kubas. In seiner Heimat und weit darüber hinaus genießt er Kultstatus. Die internationale Presse feiert ihn in Superlativen – ob in Polen für seine Chopin-Interpretationen, in Russland für seine Darbietung der Werke von Rachmaninow und Tschaikowsky oder in den USA, wo er im Zuge der neuen politischen Annäherung 2015 beim renommierten Ravinia Festival in Illinois auftrat. 1984 war der Fernández im Kammermusiksaal des ehemaligen Schauspielhauses (heute Konzerthaus) Berlin zu Gast. Am 7. Februar 2020 gastiert der Steinway-Pianist nun erstmals in der Münchner Residenz und gibt sein (West-)Deutschland-Debüt.

Auf dem Programm stehen Werke von Bach, Beethoven, Cervantes und Lecuona. Und es findet sich dabei auch die eigene „Suite para dos pianos“. Diese aus fünf Sätzen bestehende Suite ist der musikalische Höhepunkt des Solokonzerts. Basierend auf funkensprühenden kubanischen Rhythmen spielt Fernández im Duett mit sich selbst indem er zu einem bereits aufgenommenen Klavier den zweiten Part dazu improvisiert.

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